Sonntag, 5. November 2017

Hanseboot 2017

Leider verabschiedet sich die Hanseboot aus den Messehallen und zieht in den Hafen. Grund genug, um noch einmal vorbei zu fahren.

Am späten Vormittag haben wir den Rucksack gepackt, uns ins Auto gesetzt und sind ab in die Karolinenstrasse gefahren. Nach rund einer Stunde Fahrtzeit hatten wir echt Glück und fanden einen kostenlosen Parkplatz in direkter Nähe der Messehallen. Die letzten paar Meter sind wir dann gelaufen und Pelle, der die Hamburger Messe vorher noch nicht besucht hat, war schwer beeindruckt von der Größe der Hallen.

Da die Messe sich von den Hallen verabschiedet und an den Hafen zieht  war der Eintritt auf 3 Euto reduziert. Ach, und Kinder bis 14 zahlen keinen Eintritt! Eingang Mitte, kurz bezahlt, durch den Schnorchel in die Halle B1 und sofort erschlagen von den Anbietern. B1 ist der Fun-Teil, mit Surfen, Kiten, Longboardern, Klamotten, und so weiter.

Mit staunendem Blick sind wir die Treppe runter und ins Gewühl. Wir haben uns tolle Klamotten angesehen, nützliche Sachen für die Gopro gefunden und über ein Startup aus Karlsruhe, die Restube, hat uns sehr detailliert informiert. Die Messe ist klasse für uns Funsportler, weil es kaum Möglichkeiten gibt so nah am Anbieter zu sein.

Pelle durfte diese Rolle und Brett probieren. Mit diesem Gerät trainiert man Balance und Gleichgewicht, wenn mal gerade kein Wasser, Brett und Welle zur Hand ist. Es sieht deutlich leichter aus, als es tatsächlich ist und es hat eine Weile gedauert, bis man überhaut erst einmal auf dem Brett steht. Erst dann fängt die Gleichgewichtsschulung an. Mein Tipp:unbedingt ausprobieren! Leider waren die Mitmach-Angebote in dem 40 Meter Wasserbecken bereits ausgebucht. Pelle wollte einen Wasserscoter probieren, aber leider waren andere Kids schneller als wir.

Natürlich haben wir uns die anderen Hallen noch angesehen und sind auch auf zig kleinen und großen Booten gewesen. Segelyachten, Motorboote, Luxusyachten, Hausboote. Eine riesige Auswahl und beeindruckende Preise. Vermisst habe ich allerdings Hausboote zum darauf wohnen. Hätte gehofft da mal mit einem Anbieter sprechen zu können, denn die Kids wollen ja irgendwann auf eigenen Beinen stehen und vielleicht wäre das ja was für uns?

Geshoppt haben wir auch. Gern hätte ich mir ein SUP mitgenommen und die Preise waren auch sehr ansprechend. Nach ein  wenig handeln habe ich ein Boardbag für meinen Wellenreiter mitgenommen. Für die Gopro einen soliden Stick und noch ein Lycra für den nächsten Urlaub. Ich hätte noch so viel mehr kaufen können, die Angebote waren da....

Keine Kommentare:

Kommentar posten